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Bittere 0:1 Heimniederlage für das Fanionteam zum Rückrundenstart gegen den FC Glattfelden!

Gubser Michael 03.04.2017

Wieder einmal bestätigt sich eine alte Weisheit. „Wer seine Chancen vorne nicht nutzt, wird schlussendlich hinten bestraft“

 

Die von den Trainern gut eingestellte Sporrer Elf war von Beginn an präsent. Nach einem zehnminütigem gegenseitigen Abtasten übernahm das Heimteam dann vehement das Zepter.

 

In der 15. Minute spielten sich Bruno Rando und Andy Jucker mittels Doppelpass herrlich durch die gegnerische Abwehr, Bruno legte zurück auf Carlos Rocha, der dann das Leder knapp am Pfosten vorbei schoss. Leider verletzte sich unmittelbar später den erstmals als Innenverteidiger agierende Tim Frischknecht an der Leiste und musste bereits früh ersetzt werden. In der 26. Minute verlängerte Azzo Milic einen langen Ball per Kopf auf Sven Schürch, der ebenfalls mit dem Kopf das Gehäuse nur um Zentimeter verfehlte. Zehn Minuten später folgte dann die bis anhin grösste Chance der Platzherren. Azzo Milic schickte Carlos sehenswert in die Tiefe, der umspielte aus spitzem Winkel den gegnerischen Torwart, zögerte aber zu lange mit dem Abschluss, so dass er den Ball nicht mehr „pfannenfertig“ auf dem Fuss hatte und sein Schuss noch von einem auf der Linie stehenden Verteidiger, blockiert werden konnte. Im Gegenzug schickte ein Glattfelder mit einer Kreuzflanke Stürmer Dimita auf die Reise, der sah das unser Torhüter etwas früh aus dem Tor kam und überlobbte ihn gekonnt zur schmeichelhaften Führung der Gäste.

Die vom Schock gekennzeichneten Gastgeber, sowie aber auch die Gäste, kamen dann in der Folge bis zur Pause zu keiner erwähnenswerten Szene mehr. So blieb es bis zum Tee bei der insgesamt schmeichelhaften Führung für Glattfelden.

 

Kaum waren in der 2. Halbzeit drei Minuten gespielt, so landete ein Geschoss von Vasquez aus ca. 25m an der Querlatte. Auch hier fehlte wiederum nur wenig für einen Treffer.

Die Sager Elf war weiterhin spielbestimmend. Vom FC Glattfelden war offensiv eigentlich fast nichts zu sehen. Einige lange Bälle, vor allem auf ihren Routinier Dimita, der hie und da dann auch für ein wenig Gefahr sorgte, waren die gesamte Ausbeute der Gäste. Ihr Spiel war mehrheitlich auf das Verwalten des knappen Vorsprungs ausgerichtet. Eine halbe Stunde vor Schluss wurde Brian Ledermann nahe des gegnerischen Tores angespielt, der legte quer zu Carlos, der aber wiederum zu wenig genau zielte so dass der Torhüter den Ball parieren konnte. Fünf Minuten später eröffnete ein Konter den Gästen eine gute Möglichkeit das Skore zu erhöhen. Der Ball flog durch einen satt abgegebenen Schuss aber knapp neben das Gehäuse von Dominik Schwertfeger. Wenig später sah Carlos Rocha die zweite gelbe Karte in diesem Spiel, was automatisch rot bedeutete. Auch in Unterzahl bemühten sich die Wülflinger weiterhin den Ausgleich zu erzielen. Trotz weiterhin guten Möglichkeiten, insbesondere auch aus vielversprechenden zugesprochenen Freistössen, die allesamt in der Nähe des gegnerischen Strafraum ausgeführt werden konnten, gelang der Treffer aber schlussendlich doch nicht mehr. So verlor man einen Match, der nie hätte verloren werden dürfen. Einerseits fehlte uns heute sicherlich auch ein wenig Fortune im Abschluss, anderseits machte man aus den vielen guten Tormöglichkeiten einfach schlicht zu wenig.

 

Fazit: Weil die Einstellung und das Engagement der Mannschaft stimmte, bleibt die Hoffnung weiterhin am Leben

Doch irgendwann müssen jetzt Siege her, ansonsten wird die Mission Ligaerhalt zur

Mission Impossible

 

PS Den verletzten Ersin und Tim wünschen wir baldige Genesung!!

 

Herbert Zehnder

Leiter Aktive