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Fanionteam erleidet in Kempttal mit einer 2:0 (1:0)-Niederlage einen erheblichen Dämpfer

Zehnder Herbert 23.10.2017

Im Verfolgerduell der Zweit- und Drittplatzierten ging es für beide Mannschaften darum, den Rückstand auf den bislang souveränen Leader dem FC Volketswil nicht noch grösser anwachsen zu lassen. Da beide Teams offensichtlich Mühe bekundeten mit dem Druck klar zu kommen, bekamen die Zuschauer über weite Strecken eine doch ziemlich bescheidene Partie geboten. Gelungene Spielzüge am Stück waren dann eher die Ausnahme. Es entwickelte sich ein Spiel zwischen den beiden Strafräumen, dazu viel zu viel Mittelfeldgeplänkel, gespickt mit vielen Foulspiels, die dann natürlich auch immer wieder Rhythmuskrepierer waren. Dies weil auch (man muss es leider erwähnen) der völlig indisponierte und sehr schwache Schiedsrichter mit seiner eigenartigen Regelauslegung seinerseits viel dazu beigetragen hat. Keine der beiden Mannschaften gelang es demzufolge dann auch in der ersten halben Stunde wenigstens einmal, für etwas wie Gefahr zu sorgen. In der 35. Minute konnten sich die Wölfe nach einem schnell ausgeführten Gegenangriff doch einmal gefährlich im Strafraum der Gastgeber in Szene setzen. Luca Graf kam aus ca. 7 m vielversprechend zum Abschluss, doch sein Schuss wurde vom Keeper reflexschnell abgewehrt. Der Abpraller gelangte dann nochmals in unsere Reihen, nämlich zu Brian Ledermann, doch auch er brachte die Kugel nicht an der Abwehr vorbei ins Tor. Als sich dann alle bereits mit dem torlosen Pausenresultat abgefunden hatten, bekam der Heimclub in der 45. Minute noch einen Corner zugesprochen. Der verlängerte Ball gelangte dann irgendwie auf den Kopf eines Stürmers der Kempttaler, der dann die Kugel hinter Dominik ins Netz zur 1:0 Führung einnickte. Dieses Gegentor fiel für die Sporrer Truppe natürlich im allerdümmsten Moment.

Nach dem Tee reagierten die Trainer der Wölfe. Sie wechselten gleich dreimal aus und erhofften sich dadurch, wie schon in der letzten Partie, neuen Schwung entfachen zu können. Das Spiel der Wülflinger blieb aber weiterhin verstrickt und zu kompliziert. Es fehlten weiterhin die zündeten Ideen um die gegnerische Abwehr auszuhebeln. Da aber auch die Gastgeber ihre Mühe mit dem Spielaufbau hatten, blieb die Partie ereignislos, dafür wenigstens spannend. In der 56. Minute gab es dann aber eine gute Möglichkeit für Kempttal das Skore zu erhöhen. Ein harter Schuss aus aussichtsreicher Position zischte nur um Haaresbreite am Kasten von Dominik Schwertfeger vorbei. Carlos Rocha, noch einer der aktivsten im Wülflinger Team, setzte in der 70. Minute zu einem seiner Rushs an. Er umlief zwei Gegenspieler auf der linken Seite, zog dann leicht zur Mitte und zog ab. Leider flog sein Geschoss knapp über die Latte. In der 80‘ fiel dann die (Vor)-Entscheidung. Ein Steilpass der Kempttaler aus ihrer Platzhälfte heraus, erreichte den allerdings klar im Offside stehenden Stürmer. Der zog mit dem Ball am Fuss alleine auf Dominik zu und traf zum 2:0 ins Netz der Wülflinger. Was für ein Geschenk für die Gastgeber! In der restlichen Zeit stürmte Wülflingen noch verzweifelt nach vorne. Ausser einem Tor das, anscheinend wegen eines Fouls von Luca Graf am Torhüter, annulliert wurde (auch hier stand der Schiri wie schon beim übersehenen Offside Meilenweit weg vom Geschehen!!) geschah dann bis zum Schlusspfiff nichts mehr. Kempttal jubelte und die Wülflinger mussten mit hängenden Köpfen in die Kabine zurück. Mit dieser Niederlage haben sich die Wülflinger jetzt in der Tabelle von der Spitze doch schon um einige Längen entfernt. Zum heutigen Gegner Kempttal fehlen drei und zum Leader Volketswil derweil bereits 8 Punkte.  

Fazit: In diesem Spiel waren leider zu viele Spieler nicht auf ihrem bestem Niveau unterwegs, um ein positives Resultat zu erreichen um die nötigen Punkte einzusammeln. Jetzt gilt es die verbleibenden zwei Vorrundenpartien noch seriös vorzubereiten, um nochmals zwei Siege einzufahren.